RIED   Illustrator, Futurist & Sci-Communicator                                                                                     

Spec-Archiv


Eine ethnologisch wachsende
Sammlung aus der Zukunft.

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It empowers people to pull their imaginations out of the back of their drawers. Tested in the field of foresight and by one of the largest institutions of applied research in Germany.

FOR innovation consultants, future labs, incubators, accelerators, and all who needs a great tool for ideation processes.


Testimonial

»The speculative artifacts have become already a valuable tool for interdisciplinary discourses and it is used by great success. «


Martina Schraudner, Fraunhofer, CeRRI, Berlin & Board of the German Academy of Science and Engineering






Das Archiv verkörpert das, worauf ich jeden Tag Lust habe, Intuition und das Spiel zwischen Zufall und Kontrolle. Es fühlt sich an wie ein natürliches Korsett.Ich bin immer wieder erstaunt, wie lange es gedauert hat, bis sich mein Bauch zu dieser Ausdrucksform entwickelt hat. Die Zutaten waren schon immer da, Neugier und ein unermüdlicher Widerstand gegenüber denen, die Zweck und Service als erste logische Herangehensweise an eine gute Idee sehen. Aber so funktioniert der Verstand nicht, nicht für mich. Es muss sich in einem unbegrenzten Raum bewegen. Mich begleitet eine gewisse Erleichterung, dass ich im schrumpligen Alter nicht feststellen muss, dass Verspieltheit mehr als eine gute Idee ist. Es ist die Nahrung aller Ideen. Vielen Dank für all die vergangenen Erinnerungen!

» der Schubs ins Gespräch «


Das Spec-Archiv ist eine ethnologische Sammlung aus der Zukunft, eine fiktive Sammlung gezeichneter Artefakte ohne Definition. Ein ein Naturkundemuseum für meine Synapsen.

Das Archiv ist Ausdruck meiner Neugier auf das Unbekannte und auch der Wunsch nach einer offenen Ästhetik. Es ist weder Beilage noch Dessert. Es ist der Aperitif. Der Schubs in ein Gespräch.

Durch Spekulationen werden Artefakte zum Material für große Visionen. Ganz mühelos drängt sich die Frage aller Fragen auf, sobald ein Artefakt in Hände wie meine fällt. Was bist du? Auch wenn der soziale Anstand uns zu stillen Bettgenossen gemacht hat, hat der Mensch einen unmenschlichen Drang, in allem einen Sinn zu sehen oder einen zu erfinden. Je unwirklicher das Artefakt, desto größer der Wunsch, auf Entdeckungsreise zu gehen. Was für ein Spaß!

Und wie kann mir dasselbe Artefakt helfen, eine Antwort auf meine Fragen für die Zukunft zu geben? Fantasie und Dialog! Ob bei zwischenmenschlichen Themen oder als mögliche Idee für eine technische Herausforderung. Was wir in den Artefakten sehen wollen und was sie in uns hervorbringen, ist so vielseitig.

» ein Werkzeug, das nicht vergilbt «


Doch wie sieht ein solcher Prozess der Artefakterstellung eigentlich aus? Ich sehe Wechselwirkungen oder Texturen in der Welt oder lasse sie in meinem Kopf entstehen. Es ist ein Moment höchster Aufmerksamkeit. Wie bei einem Urknall entstehen Artefakte unbekannter Herkunft. Es ist ein ständiges Drehen und Kippen verschiedener Elemente. Dazwischen ziehen sich Zufall, Intuition und Kontrolle an oder stoßen sich ab. Argumented Reality wirkt plötzlich wie ein alter Hut. Die Vorstellungskraft ist ein Werkzeug, das nicht vergilbt, immer da. Als Archäologe gehe ich dem seltsamen Fund, der konkret werden will, immer weiter auf den Grund. Ich analysiere und befreie ihn von Reststaub, als gäbe es keine Mittagspause. Bei aller Spielfreude steht natürlich auch ein Anspruch dahinter – den eigenen Verstand zu überlisten. Wir alle kennen dieses unwirkliche Gefühl. Dort' sitzt jemand in deinem Kopf mit der gleichen Frisur wie vor 40 Jahren. Und immer wieder kann das Gefühl aufkommen, das habe ich schon erlebt. Wie entwächst du dem also? Reibung und Freude am Prozess.

» für mehr Mut, das absolut Ausgefallene zu teilen «


Die natürliche Spielfreude für das Unbekannte hat sich zu etwas Sinnvollem entwickelt. Wie andere verwende ich Objekte, um Geschichten zu teilen. Für viele ist es die Fotobox, für andere Instagram. Für mich ist es oft ein Fundstück aus der Natur, dessen Aussehen rätselhaft ist.

Das Spec-Archiv ist mehr als ein Gesprächstool. Es befähigt die Menschen, ihre Fantasie aus der Rückseite ihrer Schubladen zu ziehen.

Im Designprozess schaffe ich einen visuellen Konflikt der Logik, eine Vereinbarkeit von Gegensätzen. Vielleicht sogar eine Unmöglichkeit, vereint in einem Artefakt. Das Erkennbare und das Fremde verbinden sich auf eine Weise, die es uns erlaubt, in beide Richtungen zu denken. Es hat etwas Vertrautes, so dass der menschliche Verstand einen Einstiegspunkt findet. Gleichzeitig lockt es auch. Es kann eine vielleicht sogar unappetitliche Komponente geben, vor der der menschliche Verstand zurückschreckt. Letztendlich ist der Effekt derselbe, den ich erlebe, wenn ich ein Artefakt entwerfe. Es ist eine Einladung, auf das Unbekannte zu blicken und weiterzudenken. Und eine Freikarte für mehr Mut, das absolut Außergewöhnliche zu teilen. Und es gibt einen gewissen Rückhalt, wenn ich mich anderen gegenüber mutig kommuniziere, anders als ich es gewohnt bin. Ich kann sagen, dass nicht ich den Unsinn erzähle. Es ist das Artefakt.

» spielerisch mit allen Themen umgehen «


Die Zeit und die damit verbundene Vergänglichkeit beschäftigen uns alle, auch wenn uns die Zukunft auf unterschiedlichen Wegen erreichen wird. Das Spec Archive ist eine Möglichkeit, spielerisch mit allen Themen umzugehen. Denn nichts kann uns mehr blockieren und einschränken als das beschämende Schweigen und die vorgeschriebene Ernsthaftigkeit gegenüber ernsten Themen.










Service
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